Ostern auf gemütlich! Brunch mit der Familie – ich frage mich, warum brunchen wir eigentlich nie mit unseren Freunden?

Den Tisch hab ich bereits am Abend gedeckt. Ich bin ja eher eine Nachteule als eine Lärche und tu mir leichter, in der Nacht vorzubereiten was geht, als früher aufzustehen.
Dieses süße Schaf von Heindl ist eine Praline mit Nusskrokant

Schinken und Osterpinzen (bzw. Brioche, weil Osterpinzen mag nicht jeder) sind ja Fixstarter auf so einem Osterbrunchtisch, die bräuchte man ja gar nicht erst erwähnen. Aber was gab es sonst noch dazu?

Ich liebe Jägerwecken! Ist ja schnell gemacht, lässt sich vor allem gut am Vortag vorbereiten und ich schmeckt einfach ganz einzigartig.
Diesen hier habe ich mit Kartoffelweckerl vom Hofer gemacht mit 2 kleingehackten Essiggurkel, 75 g Spargelschinken und 50 g Gouda in kleine Würfel geschnitten, 50 g Karottenwürfel und 50 g Erbsen. Verbindung bekommt das ganze durch 125 g Frischkäse, etwas Mayonnaise und Dijonsenf.

Melonen mit Parmaschinken sind auch immer ein frischer Genuss, auch wenn es wie in dem Fall ein österreichischer Schinkenspeck ist 😉
Ein Käsebrett mit Ziegencamembert, spanischem Mischkäse aus Schaf- und Kuhmilch und dem Rest Gouda, der nicht im Jägerwecken Platz hatte, gehört auch dazu.


Den Kartoffelkäse hab ich tatsächlich einfach fertig gekauft. Könnte man aber auch gut am Vortag vorbereiten.

Für den fischigen Anteil haben diese Lachshäppchen, die ich im Blog von der Erdbeerqueen gefunden habe, gesorgt.
Für 6 Portionen sind da angegeben:
300 g Frischkäse Natur
1 Handvoll gehackte Petersilie & 1 Handvoll gehackten frischen Koriander (ca.25 g Kräuter gesamt) -> ich hab ital. Kräuter aus der TK genommen
1 TL Currypulver
1 TL Paprikapulver
Salz & Pfeffer zum Abschmecken
1 Packung Räucherlachs
verziert hab ich mit Kresse
Gurken und kleine Pumpernickel als Unterlage
1/3 vom Rezept hat dann für 5 Scheiben Pumpernickel und 5 Scheiben Gurken locker gereicht.
Für den süßen Abschluss (oder wer mochte, konnte das natürlich auch zwischendurch oder davor oder wann immer verputzen) ein Glas Erdbeer-Butterkeks-Dessert. Das Rezept dafür kommt von einfachbacken.de. Da habe ich schon mehrfach gute Rezepte aufgestöbert.
Dazu habe ich pro Glas 2 Butterkekse zerbröselt und mit 6 g flüssiger Butter vermengt und am Boden verteilt und etwas angedrückt. Pro Glas habe ich dann 5 Scheiben Erdbeeren zur Seite gelegt und den Rest der 400 g Packung püriert mit etwas Zucker. Der Zucker musste leider sein, weil die Erdbeeren noch etwas fade im Geschmack sind. Das Dessert wäre noch besser, wenn die ersten heimischen Erdbeeren zu kaufen sind. Das Rezept käme mit 38 g Erdbeeren pro Glas aus, das wäre mir zu wenig Frucht. Für die Topfencreme habe ich pro Glas 50 g Schlagobers geschlagen und mit 32 g Magertopfen und etwas Zucker und Vanillezucker vermengt.
Dann die Hälfte vom Erdbeermus auf dem Butterkeksboden verteilen, die Erdbeerscheiben ins Glas an den Rand legen und die Topfencreme mit einem Spritzbeutel hineinspritzen. Nochmals Erdbeermus als Abschluss.

Zu trinken gab es die unterschiedlichen Kaffeevariationen (danke an meinen Neffen, der mir einen Kaffee aus Gut Aiderbichl mitgebracht hat. War sehr gut!), Wasser (ohne Kohlensäure, mit Kohlensäure und das Vöslauer mit Zitronengeschmack) und einen Organic Prosecco Rosé.
Der Kaffee ist eine „Happy Easter Edition“ Espresso Roast vom Gut Aiderbichl. Natürlich nachhaltig und fair – von 100% underdogs Farmers. Kannte ich vorher nicht den Begriff. Das sind Farmer:innen, die entweder jung, weiblich oder aus Afrika sind. Hier gibt es weitere Informationen: www.alrighty.coffee
Das Vöslauer Zitrone schätze ich so sehr, weil es ohne Süßung auskommt. Also kein Zucker und auch kein Zuckeraustauschstoff.